SEO Guide für Anfänger

SEO Guide für Anfänger

SEO ist Neuland für dich? Du willst dein Wissen im Bereich SEO füllen und die ersten SEO Maßnahmen für deine Webseite treffen? In meinem SEO Tutorial für Anfänger wirst du die SEO Grundlagen lernen, um die ersten SEO Vorkehrungen für deine Webseite vorzunehmen. In 12 großen Kapiteln werde ich dir zeigen, wie du deine Sichtbarkeit in den Suchmaschinen-Ergebnissen erhöhst und den Traffic auf deiner Webseite steigerst.

Was ist Suchmaschinenoptimierung (SEO)?

SEO bezeichnet Maßnahmen, um die Position deiner Webseite in den organischen Suchmaschinenergebnissen für bestimmte Suchanfragen zu fördern. SEO erfasst viele Aspekte, angefangen von den Wörtern auf deiner Webseite, bis hin zu anderen Webseiten die auf deine Webseite verlinken. Dies wird im SEO in On-Page-Optimierung und Off-Page-Optimierung unterteilt.

SEO soll der Suchmaschine helfen deine Webseite besser zu verstehen. Dabei solltest du den Fokus nicht ausschließlich auf die Suchmaschine, sondern viel mehr auf den Benutzer legen. Hierbei möchte ich dir keine “schmutzigen” Methoden zeigen, um die Suchmaschine auszutricksen, sondern grundlegende SEO-Maßnahmen, die auch langfristig Füchte tragen werden.

Wieso brauche ich SEO?

Der Großteil vom Traffic im Web wird durch Suchmaschinen verursacht. In Deutschland ist die Suchmaschine von Google mit einem Marktanteil von 95% die Nummer eins, wenn es um die Suche im Internet geht. Nicht ohne Grund hat sich das Wort „googlen“ im deutschsprachigen Raum durchgesetzt. Neben der Suchmaschine von Google konkurrieren Suchmaschinen wie Bing (2%) und Yahoo (2%), allerding mit mäßigem Erfolg.

Der Traffic von Suchmaschinen ist in dem Sinne einzigartig, da die Besucher nach dem suchen, was deine Webseite anbietet. Das Bedürfnis nach deinem Produkt, deiner Dienstleistung oder Information wird direkt in den Suchmaschineschlitz der Suchmaschine eingegeben. Wenn deine Webseite in den Suchmaschinen-Ergebnissen nicht gefunden werden kann, vergibst du eine riesen Möglichkeit potenzielle Kunden auf deine Webseite zu führen.

Suchmaschinenmarkt deutschland 2014

Kann Google meine Seite auch ohne SEO finden?

Suchmaschinen haben sich über die Jahre enorm entwickelt und sind auch ohne SEO-Maßnahmen in der Lage, deine Webseite zu indexieren. Trotzdem brauchen sie immer noch Hilfe, um deine Seite besser verstehen zu können. Bereits grundlegende SEO-Maßnahmen können deine Seite in den Suchmaschinenergebnissen nach oben treiben. Wiederrum können grobe technische Fehler auf deiner Webseite oder schädliche SEO-Maßnahmen deine Webseite in die Tiefen der Suchmaschinenergebnisse stürzen lassen oder sogar komplett verbannen.

Das Internet ist überflutet von Webseiten die ausschließlich für Spam missbraucht werden. Genau hier wollen Suchmaschinen wie Google aussortieren und ausschließlich Webseiten mit gutem Inhalt und Mehrwert für den User in den Suchmaschinenergebnissen auflisten. Du wirst wohl durch eigene Erfahrungen bemerkt haben, dass Webseiten mit einem Fokus auf den Benutzer, gute Platzierungen in den Suchmaschinen haben. Schließlich versuchen Suchmaschinen wie Google und Co. dir das beste Ergebnis für deine Suche zu liefern.

Du kannst ganz leicht herausfinden, ob Google deine Webseite bereits indexiert hat. Dabei gibst du im Suchschlitz der Suchmaschine site:deinewebseite.de ein.

Google-suche-indexierung

Wie lange dauert es, bis SEO Maßnahmen Wirkung zeigen?

Die Dauer bis SEO Maßnahmen Wirkung zeigen, können sehr unterschiedlich sein. Dies hängt von vielen Faktoren ab, wie zum Beispiel von der aktuellen Positionierung deiner Seite in den Suchmaschinenergebnissen und der Konkurrenz. Wenn deine Seite sich bereits für einige Keywords in den Suchmaschinenergebnissen bewährt hat, werden neue Inhalte schnell in den Suchmaschinenergebnissen eingeordnet. Wenn deine Webseite aber noch neu ist, muss die Suchmaschine erst “Vertrauen” mit deiner Webseite aufbauen.

Da einige wichtige Rankingfaktoren sich um das Userverhalten drehen, müssen Suchmaschinen diese Daten erst sammeln und auswerten, um zu erfahren, ob dein Inhalt für verschiedene Suchanfragen auch ein gutes Ergebnis liefern. Besonders Off-Page SEO Maßnahmen wie Linkbuilding brauchen meist Monate bis sie Wirkung zeigen. Deswegen brauchst du vor allem am Anfang einen langen Atem und solltest nicht direkt die Flinte ins Korn werfen. Gut Ding will eben Weile haben.

Inhaltsverzeichnis


Suchmaschinen Arbeitsweise

Suchmaschinen Arbeitsweise


Keyword Recherche

Keyword Recherche


Content-Struktur

Content-Struktur


Snippets

Snippets


URL-Struktur

URL-Struktur


Interne Verlinkung

Interne Verlinkung


Sitemap & Robots.txt

Sitemap & Robots.txt


Weiterleitungen & Canonical-Tags

Weiterleitungen & Canonical-Tags


Linkbuilding

Linkbuilding


Local SEO

Local SEO


Mobile SEO

Mobile SEO


SEO Tools

SEO Tools

Wie arbeitet eine Suchmaschine?

wie arbeitet eine suchmaschine seo guide

Die Hauptaufgaben einer Suchmaschine bestehen darin, Online-Inhalte zu scannen, diese nach bestimmten Kriterien zu gewichten und zu indexieren. Damit wird bei einer Suchanfrage, nicht das komplette World Wide Web durchsucht, sondern der jeweilige Index.

Wie indexiert und crawlt eine Suchmaschine meine Webseite?

Der sogenannte Crawler (oder Spider) einer Suchmaschine ist ziemlich beschäftigt, täglich neue Online-Inhalte zu scannen. Dabei besucht der Crawler deine Webseite und scannt diese Seite für Seite ab. Besonders interessant für Crawler sind Links. Dadurch können Suchmaschinen neue Webseiten finden, um diese wiederum zu crawlen. Die gescannten Online-Inhalte, egal ob HTML, Bilder oder PDF Dateien werden in Datenbanken abgespeichert.

Die gesammelten Daten werden nun nach bestimmten Kriterien in einen Index einsortiert. Diesen Index kannst du dir wie ein virtuelles Verzeichnis vorstellen, dass unendlich viele Begriffe und Verweise auf Webseiten umfasst. Bei jeder Suchanfrage wird solch ein Index durchsucht und die für die Suchanfrage relevantesten Ergebnisse in den Suchmaschinenergebnissen gelistet.

Ständig lernender Suchmaschinen-Algorithmus

Suchmaschinen wie Google aktualisieren und verbessen ihren Suchalgorithmus stetig, um die Qualität der Suchergebnisse zu verbessern und Spam Webseiten zu bekämpfen. Monatlich werden am Suchalgorithmus von Google 200mal kleinere Änderungen vorgenommen. Größere Updates werden von Google öffentlich bekannt gegeben und führen oft zu großen Auswirkungen in den Suchergebnissen. In der folgenden Übersicht möchte ich dich mit den größten Updates von Google vertraut machen.

Google Such-Algorithmen Updates

Florida Update

Google Forida UpdateIm November 2003 erschien das Florida Update und richtete sich gegen Seiten die sich mit gekauften und gemieteten Links einen Vorteil in den Suchmaschinenergebnissen verschaffen konnten und somit gegen die Google-Richtlinien verstoßen haben. Im selben Zug bekamen Links von themenrelevanten Seiten mehr Bedeutung im Google Algorithmus.

Panda Update

Google Panda UpdateIm Februar 2011 wurde das Panda Update veröffentlicht und wertete qualitativ minderwertige Seiten ab. Seiten deren Inhalte kaum oder garkeinen Mehrwert für den User boten wurden in den Suchergebnissen herabgesetzt. Dabei wurden nicht nur die schlechten Inhalte herabgesetzt, sodern die ganze Webseite. Panda ist ein regelmäßiges Update welches kontinuierlich verbessert wird.

Freshness Update

Google Freshness Update

Im November 2011 wurde das Freshness Update veröffentlicht und spricht aktuellen Seiten eine höhere Gewichtung in den Suchmaschinenergebnissen zu. Dadurch wurden Webseiten, bei denen längere Zeit keine Veränderungen vermerkt werden konnten, in Suchmaschinenergebnissen herabgestuft.

Venice Update

Google Vernice UpdateIm Februar 2012 erschien das Venice Update, welches Google ermöglichte, Suchergebnisse auch nach regionaler Bedeutung aufzulisten. Hierbei wird die IP-Adresse des Suchenden eingelesen. Wenn bei einer Suchanfrage die Nähe eine Rolle spielt, werden Webseiten mit einem regionalen Hintergrund in der Nähe bevorzugt. Gleichzeitig konnte dank dem Venice Update die Suche personalisiert werden.

Penguin Update

Google Pinguin UpdateIm April 2012 wurde das Pinguin Update veröffentlicht un richtite sich gegen Webseiten, die gegen die Google Richtlinien verstoßen haben. Webseiten, mit einem unnatürlichen Linkprofil, deren Links also nicht natürlich entstanden sondern aufgebaut worden, wurden in den Suchmaschinenergebnissen herabgestufft. Auch Webseiten mit einer auffälligen Keywordanhäufung wurden vom Pinguin Update herabgestuft.

Hummingbird Update

Google Hummingbird UpdateIm August 2013 wurde das Hummingbird Update veröffentlicht und verbesserte die Interpretation von Such-Anfragen und Webseiten. Damit kann Google teilweise auch komplexere Such-Anfragen besser verstehen und die Suchergebnisse besser einordnen. In diesem neuen Suchalgorithmus spielt die Semantik eine große Rolle. Einzelne Keywords sind seit Hummingbird nicht mehr so wichtig, der Kontext kann nun besser ausgewertet werden.

Personalisierung der Suche durch Erfahrung

Laut Google, nutzt der Suchmaschinen-Konzern die personalisierte Suche bereits seit 2005 und hat seit dem einen großen Einfluß auf die Suche. Auch wenn es den meisten Suchenden nicht bewusst ist, werden mittlerweile 99% der Suchanfragen personalisiert durchgeführt. Google nutzt dazu die Daten der täglich über 5 Milliarden durchgeführen Suchanfragen, um das Benutzer Erlebnis zu verbessern.

Ein konkretes Beispiel könnte so aussehen: du gibst bei Google häufig folgenden Suchbegriff ein “SEO Guide für Anfänger” und auf meinen SEO Guide klickst. Google wird sich merken, dass dieses Suchergebnis für dich relevanter ist und es in den Suchmaschinenergebnissen weiter oben listen. Wenn du dich gefreut hast, dass deine Webseite für bestimmte Suchanfragen weit oben in der Google-Suche gelistet ist, wurdest du vielleicht von der personalisierten Suche getäuscht. Du kannst dies aber ganz leicht umgehen, in dem du nach der Suchanfrage, in der URL folgenden Code anhängst und mit Enter bestätigst:

&pws=0

Was sind die Rankingfaktoren einer Suchmaschine?

Rankingfaktoren sind Kriterien zur Bewertung von Webseiten für bestimmte Suchanfragen in den Suchmaschinenergebnissen. Es gibt wichtige Faktoren die deine Webseite für Suchanfragen interessant oder eben uninteressant macht. Es ist wichtig zu wissen, auf welche Kriterien Google wert legt und welche deinen Plazierungen in den Suchmaschinen-Ergebnissen schaden.

Leider sind Rankingfaktoren und der Suchalgorithmus von Google nur für bestimmte Mitarbeiter vorenthalten. Rankingfaktoren lassen sich aber mittels Auswertungen von Strukturen und Eigenschaften von Webseiten mit Top Platzierungen in den Suchmaschinen-Ergebnissen auswerten. Die Searchmetrics GmbH, ein führendes Unternehmen für die Optimierung der “Search Experience”, hat anhand ihrer gesammelten Daten eine Auswertung der Rankingfaktoren veröffentlicht.

Wie bereits erwähnt, werden bei solch einer Studie die Eigenschaften einer Webseite mit Top Plazierungen in den Suchmaschinen-Ergebnissen analysiert und müssen zwangsläufig nicht einen Einnfluss auf das Ranking haben. Das komplette Whitepaper von Searchmetrics zu den Rankingfaktoren 2014 findest du unter der nachfolgenden Grafik.

Google Rankingfaktoren 2014

Klick-Rate
Relevante Terme
Anzahl der backlinks
Facebook Gesamt
Facebook Shares
Google +
Sichtbarkeit der backlink-URL
Facebook Kommentare
Facebook Likes
Verweildauer
Tweets
Neue Backlinks
NoFolloBack links
Anzahl Backlinks mit Keyword
Backlinks von News-Seiten
Anteil Backlinks mit Stopwort
Anzahl der Worte im Anchortext
Anzahl interner Links
HTML-Länge
Anteil Backlinks aus selbem Land
URL-Länge
Proof Terms
Textlänge
Position des Keywords im Titel (Buchstabe)
Position des Keywords im Titel (Wort)
Anzahl der Worte im Text
Keywords im Body
Keyword im internen Link
Keyword im externen Link
Absprungsrate
Pinterest
H2
Ladegeschwindigkeit
Anzahl der Bilder
Keyword in H1
Keyword in H2
URL ist keine Subdomain
Videointegration
H1
Description
Keyword in Titel
Keyword in Description
Keyword in Domain

Keyword Recherche

keyword-recherche

Worum geht es auf meiner Webseite? Diese Frage solltest du dir grundsätzlich stellen, bevor du die ersten Inhalte erstellst. In diesem Kapitel erfährst du, wie du deine erste Keyword Recherche erstellst, um das Thema deiner Webseite abzugrenzen und relevante Suchbegriffe für deine Inhalte findest.

Longtail-Suchanfragen für bessere Konversationsraten

Longtail-Suchanfragen, sind längere Suchanfragen, solche die aus mehreren Keywords bestehen. Der meiste Trafic kommt in der Regel über den Longtail, da diese Suchanfragen zielgerichteter sind und der Suchende eine bestimmte Erwartung hat. Longtail-Suchanfragen sind vorallem für die Konversationsrate sehr wichtig.

Du solltest dir bei der Erstellung deiner Inhalte also überlegen, welches nun für dich das primäre Keyword ist. Wenn du zum Beispiel eine Webseite hast, die sich mit dem Thema Bohrmaschinen befasst, ist dein Hauptkeyword “Bohrmaschinen”, im Longtail könnte für dich “Bohrmaschinen Test”, “Bohrmaschinen Arten” oder “Bohrmaschinen Zubehör” sein. Das wären typische transaktionsorentierte Keywords.

Informationsorientierte Suchanfragen und transaktionsorientierte Suchanfragen

Bei transaktionsorientierten Suchanfragen, möchte der Besucher, wie es das Wort schon verrät, eine Transaktion durchführen. Bei der Suchanfrage “Bohrmaschine kaufen”, “Bohrmaschine Test” oder “Bohrmaschine Vergleich” ist der Besucher auf der Suche nach einer passenden Bohrmaschine und möchte eine kaufen. Diese Suchanfragen sind natürlich sehr relevant für dich, da solche Besucher bereits kurz vor dem Kauf stehen. Deswegen ist die Konkurrenz bei solchen Suchanfragen sehr hoch.

Informationsorientierte Suchanfragen tauchen aber am häufigsten auf, fast 80% aller Suchanfragen beschäftigen sich mit Fragen und der Informationsgewinnung. Um bei dem Beispiel zu bleiben, wären informationsorientierte Suchanfragen “Wie vermeidet man Unfälle mit Bohrmaschinen?” oder “Wie gut sind Bosch Bohrmaschinen?”. Der Besucher befindet sich noch in der Informationsgewinnung und möchte vor dem Kauf Informtionen sammeln. Bei solchen Suchanfragen haben meist Wikis, Blogs und FAQ’s die Nase vorne. Bei informationsorientierten Suchanfragen ist es für dich auch wesentlich einfacher ein gutes Ranking bei Google zu erzielen. Denk also bei der Erstellung deiner Inhalte auch daran, solche Suchanfragen abzudecken. Diese kannst du zum Beispiel als “Ratgeber” oder “Tipps und Tricks” verpacken.

Google Suggest

Keyword Recherche Tools

Um die passenden Keywords für deine Seite zu finden, also Keywords die von Suchenden oft eingegeben werden, ist der erste Schritt dein “Haupt-Keyword” direkt einzugeben. Google zeigt dir direkt erste Vorschläge, wonach die Nutzer am häufigsten suchen. Diese Funktion in der Google-Suche nennt sich Google-Suggest. Jetzt könntest du das Haupt-Keyword mit jedem Buchstaben des Alphabets eingeben und schauen was Google dir vorschlägt. Das wäre in unserem Beispiel “Bohrmaschinen a”, “Bohrmaschinen b” und so weiter.

Um dir diesen hohen Aufwand zu ersparen, gibt es kostenlose Keyword-Tools wie Übersuggest. Den eben erwähnten Vorgang führt dieses Tool automatisch durch. Achte darauf, dass du als Sprache “German” auswählst. Danach hast du bereits eine breit aufgestellte Liste mit vielen Keywords. Du kannst noch tiefer in die Themen gehen, indem du einzelne Keywords aus der Liste in Übersuggest einträgst und dir weitere Vorschläge einholst. Vorher solltest du aber das Suchvolumen der einzelnen Keywords abfragen, um abzuwägen ob sich eine tiefere Recherche der Themen lohnt. Darauf werde ich später noch eingehen.

übersuggest - keyword recherche tool

Weitere Keyword Recherche Tools

  • W-Fragen-Tool: dieses Keyword-Recherche-Tool stammt von Kai Sprichterbach. Dieses Tool ist besonders praktisch, wenn man auf der Suche nach oft gesuchten Fragen für seine Keyword-Recherche ist. Mit diesem Tool bekommst du alle relevanten W-Fragen für dein Keyword-Set. Kostenpunkt: einmalig 39,98 €
  • Long Tail Keyword Tool: Auch dieses Tool kommt von Kai Sprichterbach. Dieses funktioniert im Prinzip genau wie ubersuggest. Hier hast du aber den Vorteil, dass du bei jeder Anfrage nicht ewig warten musst, bis dir deine Keywords ausgegeben werden. Kostenpunkt: 39,99 € (3 Tage Testversion)
  • W-Suggest: Ähnlich wie das W-Fragen Tool funktioniert W-Suggest von Andreas Graap. Der Vorteil: Du bekommst mit den Keywords auch noch das passende Suchvolumen mitgeliefert. W-Suggest spuckt dir 15 Keywords raus, wenn du mehr sehen willst, musst dur zur kostenpflichtigen Version greifen. Kostenpunkt: 35,70 € im Monat inkl. Andreas Graap Premium Mitgliedschaft.

Suchvolumen mit dem Google Keyword-Planer abrufen

Nach dem du deine erste Keyword-Liste erstellt hast, musst du das Suchvolumen der jeweiligen Keywords überprüfen, um abzuwägen, welche Keywords relevant für dich sind. Dazu musst du einen Google Adwords Account anlegen. Die Anmeldung ist kostenlos und dauert nur einige Minuten. Vorher benötigst du einen Google Account, wenn du bereits einen hast, logst du dich mit denselben Daten bei Google Adwords ein.

Nach der Anmeldung, wählst du oben in der Navigations-Leiste unter “Tools” den “Keyword-Planer” aus. Unter “Suchvolumen für Keyword-Liste abrufen” fügst du deine Keyword-Liste ein. Du kannst auch alternativ eine Excel-Tabelle hochladen. Achte bei den Einstellungen unter “Ausrichtung”, dass dort “Google” und “Deutschland” ausgewählt ist. Nun bekommst du deine Keyword-Liste inklusive Suchvolumen vom Keyword-Planer aufgelistet. Sortiere die Liste nach “Durchschnitl. Suchanfragen pro Monat” und lade die Liste als Excel-Tabelle runter. Schon hast du deine erste Keyword-Liste erstellt. Beachte, dass diese Zahlen nicht unbedingt exakt sind, was Google letztendlich dem User, also uns aushändigt, weiß nur der Suchmaschinenkonzern selbst.

Google Adwords Keyword-Planer

Keyword-Kluster erstellen

Mit deiner Keyword-Liste kannst du deine ersten Inhalte erstellen. Da einige Keywords nicht genügend Suchvolumen bieten, um einen eigenen Beitrag zu erstellen, empfiehlt es sich Keywords zu clustern. Damit kannst du in einem Beitrag mehrere Keywords abdecken und das Thema genauer erläutern.

Wenn wir das Keyword “Bohrmaschinen Zubehör” mit einem Suchvolumen von 50 Suchanfragen im Monat betrachten, wirft es auf den ersten Blick nur wenig Potenzial auf, um dafür extra einen eigenen Inhalt zu erstellen. Wenn wir aber alle Bohrmaschinen Zubehör-Arten clustern, wie z.B. “Bohrmaschinenständer”, “Bohrmaschinenhalter” oder “Bohrmaschinenpumpe” kommen wir auf ein Suchvolumen von über 2.000. Damit hast du zusätzlich weitere Unterpunkte die du in solch einem Beitrag erläutern kannst. Grundsätzlich lohnt es sich immer ab einem Suchvolumen von 1.000 einen Beitrag zu erstellen. In diesem Beispiel würde sich eine Kategorie “Bohrmaschinenzubehör” eignen, in der alle Zubehörartikel weiter erläutert oder vorgestellt werden.

Keyword Kluster Keyword Recherche

Weitere Quellen für geeignete Keywords

  • Wikipedia: Eine gute Quelle für Keyword-Ideen bietet Wikipedia. Schau dir für dein Thema den entsprechenden Wikipadia-Beitrag an. Dort findest du gute Ideen für neue Inhalte. Hangel dich durch die verschiedeneb Unter-Themen durch, um noch weitere Keyword-Ideen zu finden. Diese kannst du dann in ein Keyword Suggest Tool deiner Wahl eingeben.
  • Foren: Für so gut wie jedes Themengebiet gibt es Foren. Schau dir dort einige Forenbeiträge an. Speziell für die Informationsorientiere Suche findest du genügend Fragen, die du in einem Beitrag ausführlich beantworten kannst. Du kannst auch einen eigenen Forenbeitrag erstellen, wenn du auf ein Thema ausführlicher eingehen willst. So erfährst du, was die Zielgruppe zu dem Thema bewegt.
  • Gutefrage.net: Grundsätzlich funktioniert gutefrage.net wie ein Forum. Auch hier findest du gute Fragestellungen und Ideen für neue Beiträge. Tipp: Schau dir an, bei welchen Fragen zu deinem Thema gutefrage.net in den Suchmaschinenergebnissen gut rankt und beantworte die Fragen ausführlich in einem Beitrag. Wenn dein Beitrag keine Fragen offen lässt, gehört das Ranking dir!

Content-Struktur

Content-struktur

Eine saubere und ordentliche Struktur deiner Inhalte ist nicht nur für Suchmaschinen, sondern auch für deine Besucher wichtig. In diesem Kapitel erfährst du, wie du deine Inhalte sauber strukturierst und welche Arten von Content wichtig sind, um deine Inhalte attraktiv und übersichtlich zu gestalten.

Zwischenüberschriften für schnelles Scannen

Das A und O sauber strukturierter Inhalte sind Zwischenüberschriften. Ein wichtiger Ranking-Faktor für Suchmaschinen ist das Benutzerverhalten auf deiner Webseite: Benutzerverhalten im Sinne der Verweildauer auf deiner Seite. Um deinen Usern einen schnellen Überlick über deine Inhalt zu verschaffen, solltest du deine Inhalte in Abschnitte gliedern und diese mit Zwischenüberschriften versehen.

Oft werden Texte schnell gescannt. Zwischenüberschriften helfen deinem Besucher, die deinen Inhalt nur scannen wieder tiefer in den Text zu leiten. Vielleicht kennst du das selber von dir. Wenn du einen sehr langen und informativen Text liest, interessiert dich nicht jeder einzelne Punkt. Du suchst dir die Inhalte heraus, die für dich ansprechend sind. Zwischenüberschriften sollten kurz beschreiben, was in dem Abschnitt beschrieben wird.

H-Tags Gliederungen deiner Inhalte

Überschriften und Zwischenüberschriften sollten mit H-Tags (HTML) gekennzeichnet werden. Die Hierarchie ist vergleichbar mit der eines Buches. Die Hauptüberschrift deines Inhaltes wäre in dem Falle der Titel deines Buches. Diesen markierst du als <H1>. Dieser sollte auch nur einmal in einem Dokument vorkommen und beschreibt den Inhalt deines Textes. Der H1-Tag ist zudem ein starker Ranking-Faktor, daher solltest du, wenn möglich, dort dein Hauptkeyword unterbringen.

Wie du eben erfahren hast, solltest du deine Inhalte in Zwischenüberschriften aufteilen. Diese Abschnitte sollten folglich als <H2> gekennzeichnet werden. Wenn solch ein Abschnitt genügend Potenzial für weitere Abschnitte bietet, kannst du diese wieder mit Zwischenüberschriften markieren und diese folglich als <H3> kennzeichnen. Hier kannst du natürlich so tief gehen, wie es dein Inhalt anbietet. In der Regel, ist eine Tiefe von drei Stufen, also bis zum H3-Tag schon sehr tief. Dies ist ein Hinweis für Suchmaschinen, dass der Inhalt sehr ausführlich beschrieben wird.

H-Tags Beispiel

Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken

Wenn deine Inhalte sehr lang und ausführlich sind, solltest du deinen Besuchern ein Inhaltsverzeichnis anbieten. So kann der Inhalt deines Textes schnell erfasst werden und der Besucher kann durch Sprungmarken direkt zu den jeweiligen Abschnitten springen. Besonders für Besucher die über das Smartphone kommen, empfehlen sich Inhaltsverzeichnisse, da Mobile-Besucher viel ungeduldiger sind und ein langer Text abschreckend wirken kann, wenn man sich nicht direkt einen Überblick verschaffen kann.

Inhaltsverzeichnisse die durch den HTML-Tag “id” oder “name” markiert werden, haben zudem auch noch eine positive Auswirkung auf die Suchmaschinenergebnisse deines Inhaltes. Wenn eine Suchanfrage zu einem deiner Zwischenabschnitte passt, kann Google diesen Abschnitt auch direkt in der Meta-Beschreibung deines Ergebnises in den Suchmaschinenergebnissen anzeigen. So kann der Suchende direkt auf den passenden Abschnitt springen und muss sich nicht erst zu Recht finden. Wie du Sprungmarken in HTML umsetzt, erfährst du bei selfhtml.com.

Wenn deine Webseite mit WordPress läuft, empfehle ich dir das Plugin “Table of Contents Plus” empfehlen. Dieses Plugin lädt das Inhaltsverzeichnis automatisch in den Beitrag. In den Einstellungen kannst du zudem bestimmten, ab welcher Länge, in welchen Beiträgen oder Seiten und vieles mehr, ein Inhaltsverzeichnis eingebunden werden soll.

Listen und Tabellen lockern deine Inhalte auf

Um deinen Lesern einen ansprechenden Inhalt zu liefern, solltest du deine Inhalte nicht als Textwüsten präsentieren. Fortlaufende Texte ohne Aufzählungen, Listen mit Bullet-Points und Tabellen wirken oft abschreckend und langweilig. Mit dem Einsatz solcher “Auflockerungselementen” gestaltest du deinen Inhalte viel attraktiver und anspruchsvoller für deine Besucher.

Eine Tabelle oder eine Liste bietet sich natürlich nicht immer an. Aus diesem Grund solltest du nicht zwanghaft versuchen belanglose Informationen reinzupacken, nur um eine Tabelle anzubieten.

Tipp: Oft empfiehlt es sich, den Inhalt eines Abschnittes in einer Tabelle oder Liste direkt unter dem Abschnitt zusammenzufassen, so lockst du auch Besucher auf deine Inhalte, die deinen Text nur oberflächlich scannen.

Content-Struktur Beispiel Wireframe

Visuelle Reize durch Bilder und Grafiken setzen

Um deine Inhalte attraktiv zu gestalten solltest du auch auf Bilder und Grafiken setzen. Diese sollten dein Thema bzw. einzelne Abschnitte visuell aufgreifen und dem Besucher näher bringen. Schau dir die Grafiken an, die ich für die einzelnen Kapitel meines SEO-Guides für Anfänger verwendet habe. Jede Grafik greift die Überschrift bzw. den Inhalt des Abschnittes zusammen und setzt bei dem Leser einen visuellen Reiz. Natürlich können Grafiken und Bilder dazu dienen, Themen besser zu erklären oder vorstellen. Du kannst Bilder kaufen wie z.B. bei Fotolia, iPhotostock oder anderen Photo-Platformen. Selbst erstellte Grafiken bieten aber einen großen Vorteil, die gekaufte nicht haben: Einzigartigkeit. Damit hast du auch eine gute Chance in der Bilder-Suche gut gefunden zu werden.

Tipp: bei Pixabay gibt es kostenlose Bilder, zu fast allen Themengebieten. Vorteil: du musst in dem jeweiligen Artikel nicht mal einen Bildnachweis liefern.

Den Datei-Namen der Bilder solltest du grundsätzlich immer benennen. D.h. ein Dateiname “2015-03-21.jpg” wäre schlecht! Sprechende und erklärende Dateinamen empfehlen sich bei jedem Bild. Besonders der Alt-Tag spielt für Suchmaschinen eine große Rolle. Der Alt-Tag ist eigentlich für blinde Benutzer gedacht. Wenn Texte durch Sprachassistenten vorgelesen werden, wird anstelle des Bildes, der Alt-Tag vorgelesen. Der Alt-Tag beschreibt also, was auf dem Bild zu sehen ist. Genau diese Informationen nehmen sich Suchmaschinen, um ein Bild besser einordnen zu können. Optimal ist es, wenn auch dein Hauptkeyword dort vorkommt.

Um die Ladezeit der Bilder zu verkürzen, solltest du bei jedem Bild die jeweilge Größe bereits angeben. Damit erhält der Browser die Information der Größe direkt und muss ein Bild nicht erst rendern. Auch wichtig ist die passende Komprimierung deiner Bilder. Wenn du Photoshop benutzt, kannst du jedes Bild direkt “Für Web speichern”. Fals du kein Photoshop benutzt, gibt es noch Alternativen wie JpegMini oder PNGgauntlet. Der Code für ein Bild im HTML-Code könnte zum Beispiel so aussehen:

<img src="http://www.artur-kosch.de/bild.jpg" alt="Beschreibung des Bildes" width="650" height="350" />

Schreibe für User und nicht für Suchmaschinen

Ich habe dir hier lediglich ein Best-Practice Beispiel von mir gegeben. Du kannst deine Inhalte natürlich individuell und nach deinem ermessen gestalten. Bedenke bei der Optimierung deiner Inhalte für Suchmaschinen immer darauf, dass deine Texte von Menschen gelesen werden. Beim Erstellen von Inhalten solltest du immer Wert darauf legen, dass sie auch einen Mehrwert für deine Leser bringen. Denn das Benutzerverhalten deiner Webseite wird zu einem immer größeren Rankingfaktor.

Snippets

snippets

Wie wird deine Webseite in den Suchmaschinenergebnissen dargestellt? In diesem Kapitel erfährst du, wie du mit Rich-Snippets und Mirco-Data die Darstellung deiner Webseite in den Suchmaschinenergebnissen beeinflusst und für potenzielle Besucher klickfreudiger gestaltest.

Wieso ist Snippet-Optimierung wichtig?

Snippets sind entscheidende Faktoren für die Klickrate deiner Webseite in den Suchmaschinenergebnissen. Durch die Optimierung deiner Snippets, kannst du dir klare Vorteile gegenüber deiner Konkurrenz verschaffen, da viele Seitenbetreiber oftmals zu faul sind oder wegen der Größe der Webseite automatische Snippets erstellen.

Google bastelt sich selbst Snippets zusammen, wenn keine angelegt wurden. Das bringt natürlich einen Nachteil gegenüber der Konkurrenz. Es kann auch vorkommen, dass Google trotz angelegten Snippets andere Daten nimmt, wenn die Suchanfrage nicht unbedingt passt. Die Optimierung der Snippets gehört zu den Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung und sollte nicht vernachlässigt werden.

Title und Meta Description

Entscheidend für ein gutes Snippet sind Title und Meta-Description. Diese sind ganz leicht zu erstellen und werden im <Head> Bereich deiner Webseite angelegt. Der Title sollte, wie es der Name schon sagt, den Titel der Seite beinhalten. Optimal wäre es, wenn das Hauptkeyword weit vorn stehen würde, da dies ein bedeutender Rankingfaktor ist.

Die Meta-Description ist die Beschreibung der Seite. Hier solltest du auch versuchen, dein Keyword unterzubringen. Denk aber dran, du schreibst für Personen und nicht für Suchmaschinen! Daher solltest du die Meta-Description einladend und auffordernd gestalten. So könntest du am Ende “Jetzt lesen” oder “finden Sie hier” anhängen, um potenzielle Nutzer auf deine Webseite zu locken.

Snippets-Pflege bei CMS und HTML Webseiten

Viele Content Management Systeme nutzen Plugins für die Pflege der Snippets. Für WordPress empfehle ich dir das Plugin von Yoast “WordPress SEO“. Damit siehst du direkt im Admin-Bereich eine Vorschau, wie deine Snippets in den Suchmaschinenergebnissen aussehen kann. Zusätzlich wird dir die Länge des Titles und der Meta Description angezeigt. Hier gibt es natürlich aus Platzgründen Beschränkungen. Etwa 70 Zeichen bei dem Title und etwa 68 bis 156 Zeichen bei der Meta-Description. Das sind aber lediglich Richtwerte, da Google die Länge auf Pixel beschränkt.

Wenn du kein CMS benutzt und eine HTML-Webseite hast, pflegst du deine Snippets direkt im <Head> Bereich deiner Seite. Um dir deine Snippets trotzdem vorher anschauen zu können, gibt es ein praktisches und kostenloses Online-Tool dafür: “Mofo Snippet Preview“. Der Code für deinen Title und Meta-Description könnte so aussehen:

<title>SEO Guide für Anfänger - Artur Kosch</title>

<meta name="description" content="Der SEO Guide für Anfänger hilft dir Schritt für Schritt die Sichtbarkeit bei Google zu verbessern. Jetzt kostenlos lesen!"/>

Sitemap in den Google Suchergebnissen

Sicherlich hast du schon eine Sitemap in den Suchmaschinenergebnissen von Google gesehen. Diese werden immer erzeugt, wenn der Brand, also der Marken-Name eines Unternehmens oder Webseite gesucht wird. Diese Sitemap, auch Sixpack genannt, zeigt neben der Startseite noch andere interessante Unterseiten der Webseite an.

Um Google das Verständnis deines Brands klar zumachen, solltest du auf der Startseite und auf allen Unterseiten im Titel deine Brand einbauen. Auf diese Weise sendest du klare Signale an Google, dass deine Seite eine Marke ist und erhältst so die Möglichkeit ein größeres Snippet deiner Startseite in den Suchmaschinenergebnissen zu erzeugen. Nehmen wir als Beispiel meine Webseite; der Title der Startseite ist “Artur Kosch”. Der Title dieser Unterseite ist “SEO Guide für Anfänger – Artur Kosch”. Füge also an den Titel jeder Unterseite deinen Webseitennamen dran.

 

Rich Snippet - Sitemap - Sixpack

Unterschiedliche Arten von Rich-Snippets

Um sich Abseits der herkömmlichen Snippets von der Konkurrenz abzuheben, solltest du sogenannte Rich-Snippets nutzen. Mit Rich-Snippets sorgst du in den Suchmaschinenergebnissen für mehr Aufmerksamkeit und erhöhst deine Klickrate. In der folgenden Auflistung, siehst du einige Rich-Snippets die du ganz einfach anlegen kannst:

Erfahrungsberichte

Rich-Snippet - Erfahrungsberichte Erfahrungsberichte sind die wohl am meisten genutzen Snippets in der SEO-Welt. Diese werden mit einer 5-Sterne-Bewertung ausgezeichnet. Oft werden diese Rich-Snippets missbraucht, um mehr Aufmerksamkeit in den Suchmaschinenergebnissen zu erzeugen. Erfahrungsberichte können Testberichte von Produkten, Software und Dienstleistungen sein. Folgende Daten können dem Erfahrungsbericht-Snippet übergeben werden:

Daten für Auszeichnungen:

  • Name des Autors
  • Name des getesteten Produktes/Software etc.
  • Sterne-Bewertung

Produkte

Rich-Snippet - ProdukteBesonders interessant ist die Rich-Snippet Auszeichnung für Online-Shop Betreiber. Dank dieser Auszeichnung werden deinem potenzielen Kunden die wichtigen Informationen direkt in den Suchmaschinenergebnissen angezeigt. Auch hier kannst du die beliebte Sternen-Auszeichnung in Form von Kundenbewertungen einbinden. Interessant ist auch, dass sogar ein reduzierter Preis in den Suchmaschinenergebnissen angezeigt wird. Ein weiterer wichtiger “Catcher” für deine Kunden.

Daten für Auszeichnungen:

  • Sternebewertung der Kunden
  • Name des Herstellers
  • Produktname
  • Bild des Produktes
  • Preis
  • Reduzierter Preis
  • Wärung
  • Verfügbarkeit (Auf Lager, Ausverkauft etc.)

Personen

Rich-Snippet - PersonenBesonders bei Unternehmensseite mit einem “Über uns” oder “Team” Bereich, in dem die Mitarbeiter einzeln vorgestellt werden, macht ein Personen Rich-Snippet Sinn. Hier wird direkt in den Suchmaschinenergebnissen der Unternehmensstandort und die Position der Person im Unternehmen angezeigt. Das Business-Netzwerk LinkedIn nutzt diese Rich-Snippets für ihre Benutzer-Profile.

Daten für Auszeichnungen:

  • Name
  • Spitzname
  • Foto der Person
  • Berufsbezeichnung
  • Hompage
  • Aktuelles Unternehmen
  • Adresse

Veranstaltungen

Rich-Snippet - VeranstaltungenAuch Veranstaltungen können durch Rich-Snippets ausgezeichnet werden. Besonders spannend ist diese Auszeichnung für Veranstaltungen, Stadien, Clubs oder andere Eventveranstalter. So können deine Besucher bereits in den Suchmaschinenergebnissen sehen, welche Veranstaltungen und Events in den nächsten Tagen folgen werden.

Daten für Auszeichnungen:

  • Eventname
  • Anschrift
  • Datum (Beginn – Ende)
  • GEO Daten
  • Event Foto

Rezepte

Rich-Snippet - RezepteRezepte aller Art gesellen sich einer großen beliebtheit in Rich-Snippets zu. Jedes große Koch-Portal nutz diese Rich-Snippet Auszeichnung, um Ihre Rezepte in den Suchmaschinenergebnissen attraktiver zu gestalten. Dadurch kann dein Besucher bereits in den Suchmaschinenergebnissen alle wichtigen Daten wie, Zubereitungsdauer, Vorbereitungszeit oder das Bild vom Gericht direkt entnehmen.

Daten für Auszeichnungen:

  • Name des Rezeptes
  • Vorbereitungsdauer
  • Kochdauer
  • Gesamtdauer
  • Rezept-Foto

Video

Rich-Snippet - VideoStudien zeigen, dass besonders Video-Thumpnails die Blicke stark anziehen und so Vorteile gegenüber den vorderen Ergebnissen haben. Ein Video-Thumnail kannst du lediglich als Rich-Snippet einbinden, wenn du auch ein Video auf deiner Seite hast. Damit wird dir das Video, direkt als kleines Vorschaubild neben deinem Ergebnis angezeigt. Tipp: Besonders hilfreich bei Video-Anleitungen!

Daten für Auszeichnungen:

  • Titel
  • Beschreibung
  • Thumbnail
  • Dauer
  • Datum

Wie erstelle ich Rich-Snippets für meine Webseite?

Um einer Suchmaschine die Markups zu übermitteln, müssen diese Auszeichnungen in deinem Quellecode vorhanden sein. Zu empfehlen sind die Markups von Schema.org. Diese werden von gängigen Suchmaschinen wie Google, Bing und Yahoo unterstützt. Am besten Schaust du dich selbst auf Schema.org um, hier findest du auch noch weitere Markups.

Wenn du deine Webseite über WordPress genutzt, kannst du natürlich diese Markups auch nutzen. Dafür gibt es auch praktische Plugins, leider werden die Auszeichnungen nicht direkt im Content eingebunden, sondern erstellen eine Box am Ende der Seite. Meiner Meinung nach suboptimal, aber wenn es dich nicht stört, empfehle ich dir das kostenlos WordPress Plung All in one Schema.org.

URL-Struktur

URL-Sturkur - SEO Guide

Wie sieht eine saubere URL-Struktur aus? Bereits beim Erstellen deiner Webseite, solltest du dir Gedanken um eine saubere und sprechende URL-Strukur machen. Eine Änderung der URL-Strukur ohne bestimmte Maßnahmen führt zwangsläufig zum Rankingverlust. Wie du eine saubere URL-Struktur erstellst und worauf du dabei achten solltest, erfährst du in diesem Kapitel.

Strukturierte Hierarchie

Bereits vor dem Aufbau deiner Webseite solltest du dir eine klare und gut navigierbare URL-Struktur überlegen. Das ist nicht nur für Suchmaschinen wichtig, sondern auch für den eigentlichen Nutzer. Eine nachträgliche Änderung der URL ist grundsätzlich zu vermeiden, da es hierbei zwangsläufig zum Rankingverlust führt. Mehr dazu erfährst du im Kapitel „Weiterleitungen“.

Wie könnte nun eine gut strukturierte URL-Hierarchie aussehen? Um deine Inhalte gut zu strukturieren, solltest du Kategorien in deine URL-Struktur einbinden. Wenn du einen Blog betreibst und einen Artikel mit dem Titel „Tipps zur SEO-freundlichen URL-Struktur deiner Webseite“ veröffentlichst, würdest du diesen in die Kategorie „SEO“ einordnen. Wenn du nun den genauen Titel in die URL-Struktur packst, würde folgende URL entstehen:

Zu lange URL:

http://www.webseite.de/seo/tipps-zur-seo-freundlichen-url-struktur-fuer-deine-webseite

Lange Titel in der URL kürzen

Die URL deiner Inhalte wird in den Suchmaschinenergebnissen direkt unter dem Titel der URL angezeigt. Daher solltest du bedenken, dass die URL mit dem Titel der Webseite übereinstimmen sollte. Aber auch die Länge ist wichtig. Suchmaschinen wie Google reservieren für die Anzeige der URL nur einen begrenzten Platz.

Daher solltest du die URL des Artikel kürzen und unwichtige Füllwörter entfernen. Nehmen wir wieder den Artikel: „Tipps zur SEO-freundlichen URL-Struktur deiner Webseite“ als Beispiel. Das Füllwort „zur“ können wir weglassen. Auch das „deiner Webseite“ verbraucht nur unnötig Platz und liefert keine wichtigen Informationen. Eine gute und saubere URL für diesen Beitrag könnte folgend aussehen:

Angepasste URL:

http://www.webseite.de/seo/freundliche-url-struktur

Sprechende URL

Wie du bemerkt hast, habe ich in diesem Beispiel eine sprechende URL gewählt. Wieso ist das wichtig? Ganz abgesehen von Suchmaschinen, beschreibt eine sprechende URL den Inhalt des Artikels. Du kennst das bestimmt, wenn dir jemand eine Url schickt oder diese in sozialen Netzwerken teilt, die nicht sprechend ist und sonst keine Informationen beinhaltet. Du wirst sehr wahrscheinlich nicht drauf klicken, da du nicht weißt, was sich hinter der URL verbirgt. Mit einer sprechenden URL kannst du also auch die Klickrate erhöhen. Hier ein Negativbeispiel wie eine URL nicht aussehen sollte:

Negativbeispiel:

http://www.webseite.de/?artikel=13&categoryID=2

Der andere wichtige Grund ist: Google teilt deine URL-Struktur in den mobilen Suchergebnissen in Breadcrumps auf (Mehr zum Thema Breadcrumps im Kapitel „Interne Verlinkung). Hier ein Beispiel, wie Google deine URL-Struktur in den mobilen Suchergebnissen anzeigt:
mobile url struktur

Tiefe der URL-Struktur

Der nächste wichtige Punkt ist die Tiefe der URL-Hierarchie. In unserem Beispiel stellt /seo/ die Kategorie der URL da, die dem Nutzer verdeutlicht, in welchem Bereich er sich aktuell auf der Webseite befindet. Diese URL-Struktur hat zudem den Vorteil, dass beim Löschen des hinteren Abschnittes der URL der Nutzer auf der Kategorieübersichtsseite „SEO“ landet. Vor allem bei Shop-Systemen ist das wichtig. URL-Beispiel für Shop-Systeme:

  • Kategorie „Schuhe“:

    http://www.webseite.de/schuhe/

  • Unterkategorie „Sportschuhe“:

    http://www.webseite.de/schuhe/sport/

  • Produktseite „Nike Run“

    http://www.webseite.de/schuhe/sport/nike-run

Insgesamt wurden hier drei Ebenen verwendet, die dem Nutzer klar anzeigen, in welchem Bereich er sich befindet. Löscht der Nutzer aus der URL „/nike-run“ landet er auf der Unterkategorie „Sportschuhe“ und bekommt damit eine Übersicht aller Sportschuhe im Shop. Löscht er weiter noch „/sport“ landet er auf der Kategorieseite „Schuhe“ und bekommt eine Übersicht aller im Shop angebotenen Schuhe.

Es empfiehlt sich, bei URL-Ebenen nicht zu tief zu gehen. Nutzer und vor allem der Google-Crawler werden von zu tiefen Ebenen abgeschreckt. Wenn du etwas in der sechsten Ebene ablegst, verdeutlichst du eine geringe Relevanz des Artikels oder Produktes. Verwende daher am besten maximal vier Hierarchie-Ebenen und stelle wichtige Inhalte auf den höheren Ebenen.

Subdomains vs. Verzeichnis

Wenn du deine Webseite z.B. mit einem Shop-System oder einem Forum erweitern möchtest, stellt sich die Frage, ob du ein weiteres Verzeichnis oder eine Subdomain dafür anlegst. Die URL im Unterverzeichnis würde „http://www.webseite.de/shop“ bzw „http://www.webseite.de/forum“ lauten. Als Subdomain würde die URL „http://shop.webseite.de“ bzw. „http://forum.webseite.de“ lauten.

Grundsätzlich empfiehlt es sich nur dann eine Subdomain anzulegen, wenn sich das Thema der Subdomain von der Hauptomain unterscheidet. Suchmaschinen behandeln Subdomains als eigenständige Domains, daher profitiert eine Subdomain nicht von der Link-Power der Hauptdomain. Eine Subdomain rankt in den Suchmaschinenergebnissen als eigenständige Domain. Daher empfehle ich in den meisten Fällen ein Unterverzeichnis zu wählen.

Interne Verlinkung

Interne Verlinkung

Die interne Verlinkung spielt eine große Rolle in der Suchmaschinenoptimierung. Mit einer sauber strukturierten Verlinkung verteilst du die Linkpower auf deiner Seite und führst den Google-Crawler optimal durch deine komplette Webseite. Dadurch werden auch ältere Beiträge ausgelesen und verschwinden nicht in den Tiefen deiner Webseitenstruktur. Wie du die interne Verlinkung deiner Webseite optimal bewerkstelligst, erfährst du in diesem Kapitel.

Linkpower weitergeben

Die interne Verlinkung ist wichtig, da hauptsächlich deine Startseite von der Linkpower externer Links profitiert. Mit der internen Verlinkung verteilst du die Linkpower der Startseite auf weitere Unterseiten. Auch eine neu erstelle Unterseite, die vom Google-Crawler erst erfasst werden muss, profitiert von internen Links. So kann Google die neuen Inhalte schneller crawlen und indexieren.

Du musst dir deine Webseite und die internen Links wie ein Sieb vorstellen. Alle Links die von externen Webseiten auf deine Webseite verweisen, bringen dieser Seite Linkpower. Wenn auf dieser Seite interne oder externe Links eingebaut sind, verteilt sich die Linkpower jeweils gleichmäßig auf die Links.

Linkpower - Linkjuice - SEO Guide

Harte Ankertexte

Der Vorteil bei der internen Verlinkung liegt auch darin, dass harte Ankertexte verwendet werden können. Mit harten Ankern ist gemeint, dass mit dem Hauptkeyword der jeweiligen Unterseite, verlinkt wird. Was beim übermäßigen Gebrauch von externen Verlinkungen schädlich sein kann, ist bei der internen Verlinkung von Vorteil. Damit kann Google die Inhalte besser zuordnen und die Wichtigkeit bewerten.

Wenn du also eine bestimmte Unterseite für ein Keyword oder eine Keyword-Gruppe besser ranken lassen willst, verlinke mit diesem Keyword intern auf die gewünschte Unterseite. Natürlich sollte das Keywords auch zu der jeweiligen Unterseite passen. Denk bei der internen Verlinkung besonders an deine Besucher, die sich mit deiner internen Verlinkung durch deine Seite klicken.

Tipp: Verwende keine Ankertexte wie „hier“ oder „weitere Informationen“. Verwende einen bestimmten Ankertext nicht für mehrere Seite. Du kannst, wenn es sich anbietet, aber auch mehrere Ankertexte für eine bestimmte Unterseite verwenden.

Automatisierte interne Verlinkung

Was versteht man unter automatisierten internen Links? Bereits in der Navigation deiner Webseite, werden automatisch auf jeder Unterseite interne Links erstellt. Deswegen solltest du in der Navigation deine wichtigsten Unterseiten einbauen. Bei einer Webseite mit viel Inhalten, bietet es sich an dort die Kategorien unterzubringen. In den Kategorieseiten werden wieder weitere Beiträge intern Verlinkt. So verlinkt sich deine Webseite automatisch intern.

Auch der Footer-Bereich eignet sich gut um die interne Verlinkung zu stärken. Hier kannst du ebenfalls wie in der Navigation deine wichtigsten Unterseiten einbinden. Wenn deine Webseite eine Sidebar hat, kannst hier deine aktuellsten Beiträge bzw. Unterseiten unterbringen. WordPress bietet diese Funkion standardmäßig an. Ein weiterer Vorteil dieser Anbindung ist, dass sich die interne Verlinkung immer aktuell verändert. Dadurch profitieren neue Beiträge, automatisch von der Linkpower aller Unterseiten.

Paginierung von Unterseiten

Besonders bei großen Webseiten, entsteht oft ein Problem: Es gibt in den Kategorien viele Übersichtsseiten, auf denen ältere Artikel immer weiter nach hinten rutschen und so auf tieferen Ebenen landen. Diese unteren Ebenen sind nur schwer auffindbar und werden selten bis gar nicht gecrawlt.

Hierbei empfiehlt sich eine Paginierung der Unterseiten. Das bedeutet, dass in jeden Beitrag deiner Seite die vorherige und die nächste Seite verlinkt wird. Viele WordPress-Themes haben diese Funktion bereits integriert. Falls dein WordPress-Theme diese Funktion nicht On-Board hat, empfehle ich die das kostenlose Admin Post Navigation Plugin.

Eine weitere Möglichkeit, ältere Beiträge aus den Tiefen deiner Webseite zu ziehen ist, „Ähnliche Beiträge“ unter jedem Beiträge zu verlinken. Auch diese Funktion wird von vielen WordPress-Themes angeboten. Falls dein Theme diese Funktion nicht anbietet, empfehle ich dir das kostenlose Plugin Contextual Related Posts. Hier kannst du auch viele Funktionen selbst definieren. Damit „Ähnliche Beiträge“ auch wirklich „ähnlich“ sind, empfehle dich dir, nur Beiträge aus der selben Kategorie zu verlinken. Damit bietest du auch deinem Besucher mehr Relevanz für weitere Artikel.

Paginierung - SEO Guide

Breadcrumps

Mittels interner Verlinkung kannst du auch Breadcrumbs erzeugen, welche beim Snippet dafür sorgen, dass diese statt der URL angezeigt werden. Wie du im Kapitel „Snippets“ gelernt hast, erzeugt Google in der Mobile-Suche automatisch Breadcrumps in den Suchergebnissen. Bei der Desktop-Suche aber nicht. Mit Breadcrumps sehen nicht nur deine Snippets besser aus, du förderst damit deine interne Verlinkung. Durch die interne Verlinkung der Breadcrumps, wird die Seite in der höheren Ebene nochmals verlinkt. Auch diese Funktion bieten die meisten Theme-Entwickler an. Eine Alternative bietet das bereits empfohlene WordPress Plugin „Yoast WordPress SEO“.

Aus dem Content heraus verlinken

Die stärkste und relevanteste Verlinkung, ist die aus dem Text heraus. Suchmaschinen wie Google können wiederholende Code-Abschnitte, wie die Verlinkung in der Navigation, Footer, Sidebar oder durch Paginierung leicht erkennen. Diese „automatisierten Verlinkungen“ spielen für Google dadurch eine weniger relevante Rolle. Sie helfen deinen Besuchern und dem Crawler deine Seite besser zu durchstöbern, aber die interne Verlinkung aus dem Content heraus ist wohl die stärkste.

Der Grund hier ist ganz einfach: Links aus dem Content, sind meistens manuell erstellt worden und liegen ganz eng im Kontext der jeweiligen Seite. Der interne Link sollte an der Stelle sinnvoll sein. Versuche nicht künstlich einen internen Link zu erzeugen, nur um eine bestimmte Unterseite zu stärken.

Interne Verlinkung aus dem Content - SEO Guide

Hierarchie und Relevanz

Ähnlich wie bei der Hierarchie deiner Url-Struktur, verhält sich die Hierarchie deiner internen Links. Je mehr Unterseiten auf eine bestimmte Seite verlinken, desto mehr Relevanz hat diese Seite für Google. Schließlich erwähnst du diese sehr oft. Daher ist auch die Startseite, meistens die „stärkste“ auf deiner Webseite. Dafür gibt es bestimmte Tools, die dir zeigen, wie oft welche Seiten und mit welchen Ankertexten intern verlinkt sind. Dazu mehr im Kapitel „SEO Tools“.

Sitemap & Robots.txt

Sitemap und Robots.txt - SEO Guide

Eine Sitemap dient als Straßenkarte für deine Webseite und hilft dem Crawler die Struktur deiner Seite besser zu verstehen. So können auch neue Inhalte schneller und einfacher indexiert werden. Wie du eine Sitemap für deine Webseite erstellst und was es mit der Robots.txt auf sich hat, erfährst du in diesem Kapitel.

Änderungen und neue Inhalte

Suchmaschinen schicken in regelmäßigen Abständen ihre Crawler auf bereits indexierte Webseiten, um Änderungen bzw. neue Inhalte zu erfassen. Eine Sitemap hilft der Suchmaschine nicht nur die Struktur deiner Seite besser zu verstehen. Mit einer automatisch erstellen Sitemap wandern alle neuen Inhalte (Url’s, Bilder, PDF’s etc.) in die Sitemap. Dadurch kann der Crawler neue Inhalte direkt erfassen und gegebenenfalls indexieren. Der Vorteil an einer XML-Sitemap ist, dass alle Suchmaschinen wie Google, Yahoo, Bing und andere diese Daten auslesen können. Du musst nicht für jede Suchmaschine eine extra Sitemap anlegen.

Wie erstelle ich eine automatische Sitemap?

Google empfiehlt für die Erstellung einer automatischen Sitemap den Sitemap Generator. Wenn deine Webseite mit WordPress läuft, empfehle ich dir das bereits angesprochene WordPress Plugin von Yoast SEO WordPress. Hier musst du dich um nichts mehr kümmern, die Sitemap wird automatisch erstellt und alle neuen Inhalte werden direkt in die Sitemap integriert.

Mit einem Klick auf „XML-Sitemap“ kannst du dir deine Sitemap anzeigen lassen. Das Yoast SEO WordPress Plugin erstellt noch weitere Sitemaps. Es werden extra Sitemaps für alle Beiträge, Seiten, Kategorien etc. erstellt. Diese Sitemaps kannst du nun in die Google Webmaster Tools unter „Crawling und Sitemaps“ eintragen. Dadurch weiß Google wo deine Sitemaps liegen und greift beim nächsten Besuch direkt auf diese Sitemaps zu. Mehr zu den Google Webmaster Tools erfährst du im Kapitel „SEO Tools“.

xml-sitemap - SEO Guide

Was ist die Robots.txt?

Jeder Webcrawler liest bei einem Besuch einer Webseite immer erst die Robots.txt aus. Das Robots-Exclusion-Standard-Protokoll legt fest, dass die Datei im Hauptverzeichnis (/root) der Domain liegen muss und genau so benannt ist „robots.txt“. Diese Datei legt fest, welche Inhalte der Crawler besuchen darf und welche nicht. Damit kannst du also bestimmte Bereiche deiner Webseite für den Google-Crawler sperren.

Um eine Robots.txt für deine Webseite zu erstellen gibt es einige kostenlose Online-Tools. Ich empfehle dir den Robots.txt Generator von Seobook. Wenn du deine Webseite mit WordPress betreibst, legt WordPress für dich bereits automatisch eine Robots.txt an. Um dir deine Robots.txt anzeigen zu lassen hängst du „/robots.txt“ an deine Domain an. Das sollte so aussehen: http://www.webseite.de/robots.txt

User-agent: *
Disallow: /wp-admin/

Hier erkennst du, dass WordPress den Pfad „/wp-admin“ für Suchmaschinen verbietet. Das ist der Admin-Bereich deiner Webseite, hier haben Suchmaschinen nicht verloren. In der Robots.txt kannst du weitere Bereiche für Suchmaschinen ausschließen. Mit dem Befehlt: nach “User-agent: *” sollte der Befehl: “Disallow: / verzeichnis/” folgen.

NoIndex und NoFollow

Es ist sinnvoll, einige Seiten aus dem Index auszuschließen. Üblich ist es, das Impressum und den Datenschutz-Bereich aus dem Index zu nehmen. Das kann folgende Gründe haben: Im Impressum und Datenschutz entsteht oft viel Text, der meistens von Impressums-Generatoren erstellt wurde. Dieser Inhalt ist nicht relevant für deine Webseite. Außerdem steht genau der selbe Text bereits auf vielen anderen Webseiten im Google-Index. Dadurch erzeugst du “Dublicate-Content”. Das mögen Suchmaschinen gar nicht.

Um solche Seiten auszuschließen, musst du den NoIndex-Tag setzen. Der Crawler schaut sich die Seite zwar an, nimmt diese aber nicht in den Index auf. Des Weiteren gibt es auch noch ein NoFollow Attribut. Wenn die Seite auf NoFollow gesetzt ist, geben diese Seiten auch keine Linkpower weiter. Beim Impressum und Datenschutz kannst du, außer wenn diese wichtige Links haben, auch das NoFollow-Attribut einbauen. Diesen Befehl baust du folgend in den Head-Bereich der jeweiligen Seite ein:

<meta name="robots" content="noindex, nofollow">

Wenn du deine Webseite mit WordPress betreibst, hilft dir auch hier das Plugin von Yoast SEO WordPress in Sachen „NoIndex“ und „NoFollow“ weiter. Wie du bereits im Kapitel „Snippets“ gelernt hast, kannst du mit dem Yoast SEO WordPress Plugin für jede Seite einen Titel und Meta-Description direkt im Admin-Bereich erstellen. Wenn du hier nun den Tab „Erweitert“ anklickst, kannst du einstellen ob die Seite auf „Index“ oder „NoIndex“ und „Follow“ oder „NoFollow“ gestellt ist. Du solltest aber wirklich nur Seiten ausschließen, die im Google-Index nichts verloren haben.

Weiterleitungen & Canonical-Tags

Weiterleitungen und Canonical-Tags

Weiterleitungen sind sehr wichtig, wenn du deine URL-Struktur änderst. Ohne entsprechende Weiterleitungen wirst du bei einer URL-Struktur- Änderung zwangsläufig Rankings verlieren. Auch Canonical-Tags helfen Suchmaschinen deine Inhalte richtig einzuordnen. Welche verschiedenen Weiterleitungen es gibt und wie du diese richtig einsetzt, erfährst du in diesem Kapitel.

Wann sollte eine Weiterleitung eingerichtet werden?

Im Kapitel “Url-Struktur” hast du gelernt, dass deine URL-Struktur wohl überlegt sein sollte und diese möglichst nicht verändern solltest. Natürlich lässt sich das für die Zukunft nicht komplett ausschließen. Was passiert also wenn Sie Aufgrund einer Umstrukturierung alle URL’s ändern? Deine Sichtbarkeit in den Suchmaschinenergebnissen wird dramatisch einbrechen.

Der Grund dafür ist ganz einfach: Alle ULR’s die im Index sind, können plötzlich nicht mehr erreicht werden. Suchmaschinen wie Google können nicht wissen, dass der Inhalt auf einer anderen URL zu finden ist. Deswegen solltest du entsprechende Weiterleitungen für alle geänderten URL’s anlegen.

Welche Arten von Weiterleitungen gibt es?

Es gibt verschiedene Arten von Weiterleitungen. Bei Weiterleitungen, auch Redirects genannt, sind für uns nur drei Arten wichtig. 301-Weiterleitungen, 302- Weiterleitungen und 307-Weiterleitungen. Die jeweiligen Bezeichnungen sind HTTP-Statuscodes. Bei allen Statuscodes die mit einer “3” beginnen handelt es sich um Weiterleitungen. Wenn du deine URL-Struktur änderst, solltest du immer eine 301-Weiterleitung einrichten.

Mit einer 301-Weiterleitung signalisierst du Suchmaschinen, dass diese URL permanent weitergeleitet werden soll. Der Vorteil bei einer 301-Weiterleitung ist, dass die Linkpower fast du 100% an die neue URL weitergeleitet wird. Bei 302- und 307-Weiterleitungen ist das nicht der Fall. In der folgenden Übersicht werden allen Informationen nochmals aufgelistet:

Weiterleitungen Redirects HTTP-Statuscodes

Wie lege ich eine Weiterleitung an?

Eine Weiterleitung kann auf verschiedene Wege eingerichtet werden. Wenn du deine Webseite mit WordPress betreibst, hilft dir auch hier wieder das Plugin von Yoast WordPress SEO. In jedem Beitrag bzw. Seite kannst du in den Einstellungen des SEO Plugins eine Weiterleitung einrichten. Sehr praktisch, wenn du einzelne URL’s weiterleiten möchtest, aber umständlich wenn du alle URL’s weiterleiten willst. Hier empfehle ich dir das WordPress Plugin Redirection. Mit dem Plugin kannst du sogar eine Excel-Datei hochladen, in der deine Weiterleitungen eingetragen sind.

Weiterleitungen lassen sich auch per .htaccess, mod- rewrite oder PHP einrichten. Ähnlich wie bei WordPress kannst du in jeder URL eine Weiterleitung einrichten (mod-rewrite oder PHP) oder alle Weiterleitungsbefehle direkt in die .htaccess eintragen. Die einzelnen Befehle könnten wie folgt aussehen:

301-Weiterleitung in der .htaccess

htaccess weiterleitung

301-Weiterleitung über PHP

<?php
header("HTTP/1.1 301 Moved Permanently“);
header("Location: http://www.domain.de/der-neue-name.php“); header("Connection: close“);
?>

Canonical-Tags

Ein Canonical-Tag ist dann nützlich, wenn du einen und den selben Inhalt auf mehreren URL’s hast. Gerade bei Online-Shops, die für jede Farbe eines Produktes eine eigene URL angelegt haben ist ein Canoncial-Tag unabdinglich. Hier musst du dich entscheiden, welche URL in den Suchmaschinenergebnissen auftauchen soll, auf allen anderen Duplikaten solltest du einen Canonical-Tag auf die bevorzugte URL einrichten.

Nicht nur bei Online-Shops kann ein Canonical-Tag hilfreich sein. Immer wenn sich zwei URL’s auf deiner Webseite kaum unterscheiden und in den Suchmaschinenergebnissen gegenseitig konkurrieren, kannst du auf einer der URL’s einen Canonical-Tag einrichten. In diesem Fall würde ich dir aber empfehlen, die Inhalte von beiden URL’s zusammen zufassen und auf eine der beiden URL’s zu realisieren. Die andere URL kannst du dann per 301-Redirect auf die überarbeitet URL weiterleiten.

Wie richte ich einen Canonical-Tag ein?

Ein Canonical-Tag kannst auch mit dem WordPress Plugin von Yoast SEO WordPress einrichten. In dem jeweiligen Produkt, Beitrag oder Seite kannst du in den SEO Plugin Einstellungen für jede Seite ein Canoncial- Tag einbauen. Wenn du kein WordPress benutzt, gibt es einen einfachen Code-Schnipsel, um den Canonical-Tag einzurichten:

<link rel=„canonical" href=http://www.domain.de/empfohlene-url/>

Bei Canonical-Tag’s solltest du darauf achten, dass diese nur eine Empfehlung an Suchmaschinen darstellen. Es ist nicht zwangsläufig der Fall, dass Suchmaschinen wie Google deine „Empfehlung“ auch akzeptieren. Im schlechtesten Fall ignoriert Google deinen Canonical- Tag und indexiert weiter hin die “falsche” URL.

Linkbuilding

Linkbuilding - SEO Guide

Trotz der ständigen Änderungen am Google-Algorithmus spielen Links immer noch eine entscheidende Rolle bei der Suchmaschinenoptimierung. Wie Google Links bewertet, worauf du bei Linkbuilding achten solltest und was gute Links ausmacht, erfährst du in diesem Kapitel.

Wie bewertet Google externe Links?

Google war die erste Suchmaschine die externe Links als Rankingfaktor bewertet hat. Der PageRank, benannt nach seinem Erfinder Larry Page, war damals ein revolutionäres Verfahren, um externe Links zu bewerten und in den Suchalgorithmus einfließen zu lassen. Hierbei spielt nicht nur die Anzahl der Links, die auf eine Domain verweisen eine Rolle, sondern auch die popularität einer Domain. Das heißt, je mehr und populärere Links auf eine Domain verweisen, desto relevanter ist diese Domain.

Hierbei wird die Linkpower von Domain zu Domain weitergegeben. Natürlich fließen heute weitaus mehr Faktoren in den Google-Algorithmus als damals, trotzdem spielen Links immer noch eine große Rolle im Bereich SEO. Besonders bei ganz neuen Webseiten, die noch gar keine Beachtung im Google-Index gefunden haben, können erste Backlinks weiterhelfen. Ob man sich mit dem Thema Linkbuilding überhaupt noch beschäftigen sollte, bleibt jedem selbst überlassen. Meiner Meinung nach, schadet es nicht, solange man gute und „natürliche“ Backlinks aufbaut. Sein Linkprofil sollte man immer im Blick behalten.

No-Go’s beim Linkbuilding

In der Vergangenheit konnte der Rankingfaktor „Links“ noch sehr leicht manipuliert werden. Damals war es möglich, mit ausreichend guten Links für fast jedes Keyword auf der ersten Position zu ranken. Nach mehreren Penguin- Updates ist diese Zeit definitiv vorbei. Deswegen führt nur noch sauberes Linkbuilding zum Erfolg.

Beim Linkbuilding solltest du immer den eigentlichen Sinn eines Links berücksichtigen. Links sind dafür da, um Besucher einer Webseite auf weitere interessante Inhalte zu führen. Diese Bedeutung wird leider im SEO oft außer Acht gelassen. Deswegen solltest du beim Linkbuilding drauf achten, dass der Link echten Traffic auf deine Seite bringt. Der Link sollte ansprechend sein und die Besucher einen wirklichen Mehrwert bringen, wenn Sie auf deine Webseite gelangen.

Du solltest immer beachten, dass schlechte Links und zu offensichtlicher Linzaufbau negative Folgen für deine Webseite haben können. In den Google Guidelines wird aktives Linkbuilding untersagt und kann mit Verlusten der Rankings oder sogar zu einer kompletten Indexierung führen. Sei dir also beim Linkbuilding immer über die möglichen Folgen bewusst.

Merkmale für schlechte Links

  • Links von Webverzeichnissen
  • Links von Kommentaren
  • Links von Themenfremden Webseiten
  • Links von “toten” Webseiten
  • Links in der Navigation, Sidebar oder Footer
  • Links von Porno- und Glückspielwebseiten

Methoden um gute Links zu bekommen

Wichtig sind Links, die natürlich wirken. Links die also dem Besucher einen Mehrwert bieten. Wenn du gute Inhalte erstellst, werden solche Links auch oft von alleine kommen. Mit gutem Linkbuilding kann man solche Links aber auch aktiv generieren. Damit du auch etwas hast, was würdig ist verlinkt zu werden, benötigst du guten Content. Content im Sinne von Ratgebern, Videos, Infografiken – Inhalte die einen Informationsbedarf stillen. Solche Inhalte werden gerne und oft natürlich verlinkt, daher solltest du erst gute Inhalte erstellen, die du als Linkquelle verwenden kannst. Links auf Produkte oder Dienstleistungen, also transaktionsorientierte Landingpages sind sehr unnatürlich und werden oft als Spam abgezeichnet.

Wenn du nun passende Inhalte hast, die es würdig sind verlinkt zu werden, kannst du die z.B. ersten Anfragen für Gastbeiträge stellen. Such dir dafür passende Webseiten, Blogs oder Magazine aus, die sich in deinem Themengebiet rumtreiben. Ganz wichtig: Schicke dem Webmaster keine unpersönlichen Anfragen, davon bekommt er jeden Tag genug. Mach dir die Mühe und such den jeweiligen Redakteur oder Webmaster raus, sprich ihn mit seinem Namen an. Bei der Anfrage solltest du natürlich nicht erwähnen, dass du den Gastbeitrag nur wegen einem Link schreiben möchtest. Hilfreich bei solchen Anfragen sind, “Ich verfolge bereits seit einigen Jahren deinem Blog…” oder “Mir hat besonders der Artikel XY sehr gut gefallen, weil…” und “… passend zu dem aktuellen Thema … würde ich gerne einen Gastartikel auf deinem Blog veröffentlichen.”

In jeden Fall soll des Webmaster davon überzeugt sein, dass er nicht ausgenutzt wird. Du bietest ihm kostenlos einen guten Beitrag mit Mehrwert für seine Besucher an. In dem Gastbeitrag, kannst du nun deinen eigenen Beitrag auf deiner Webseite, entweder als Quelle angeben oder die Leser darauf verweisen. Diese Methode kann aber auch bei vielen Webmastern bereits als Spam durchgehen. Falls das der Fall sein sollte, ist ein Link in der Autorenbox mit dem Hinweis “Weitere Informationen zum Autor” auch eine durchaus gute Sache.

Um an die Links deiner Konkurenten zu kommen, gibt es eine einfache Methode. Mit Link-Tools die Majestics oder ahrefs kannst du das Linkprofil deiner Komkurenz scannen. Schau dir hierbei jeden Link an der interessant für dich ist und versuche ebenfalls dort einen Link zu plazieren. Einige Links wirst du auch mit nur wenig aufwand aufbauen können. Mehr zum Thame erfährst du im Kapitel “SEO Tools.

Merkmale von guten Links

  • Themenrelevante Link
  • Direkt aus dem Content heraus verlinkt
  • Webseite ist aktuell und wird gut besucht
  • Link wird oft geklickt und bringt wirklichen Traffic der nicht direkt abspringt
  • DoFollow-Links

Wie finde ich Webseiten für Gastbeiträge?

Um eine gute Quelle für einen Gastbeitrag zu finden, gibt es mehrere Methoden. Die wohl einfachste ist: überleg dir welche Webseiten in deinem Themengebiet dir direkt einfallen und schreibe den Webmaster bzw. den zuständigen Redakteur an.

Wenn dir diese Quellen bereits ausgegangen sind, kannst du bei Google nach potenziellen Webseiten suchen. Gib dazu bei Google folgendes ein: “Thema” + Gastbeitrag. Nun sollten dir einige Gastbeiträge zu deinem Thema angezeigt werden. Schau dir die jeweiligen Seiten an. Wenn diese sich für einen Link anbieten, schreibe den jeweiligen Webmaster an. Da auf der Webseite bereits Gastbeiträge veröffentlich wurden, liegt die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ein allgemeines Interesse an Gastbeiträgen besteht.

Ähnlich wie bei der Google-Suche, kannst du Twitter für die Suche nach Gastartikeln nutzen. Auch hier gibst du folgendes ein: “Thema” + Gastbeitrag. Mit diesem Methoden solltest du einige guten Quellen für Gastbeiträge gefunden haben.

Natürliche Links

Du stellst du dir nun sicherlich die Frage: Wie bekomme ich natürliche Links ohne Linkbuilding? Dies ist die schwierigste Methode. Hierbei nimmst du streng genommen nur Einfluss, indem du super Content erstellst. Super Content bringt natürlich nichts, wenn ihn niemand liest, deswegen spielt das Seeding, also das Verbreiten des Contents eine entscheidende Rolle. Seeding über Influencer, PR Agenturen, E-Mails usw. Dieses Thema hat aber mit SEO nur wenig zu tun und gehört eher zum Thema Public Relation, Social Media Marketing und Content Marketing, wirkt sich aber für SEO sehr positiv aus.

Local SEO

Local SEO

Lokale Suchmaschinenoptimierung ist besonders für Unternehmen mit einem lokalen Hintergrund wichtig. Suchanfragen die sich auf die nähere Region beziehen unterliegen oft anderen Kriterien als gewöhnliche Suchanfragen. Vor allem bei mobilen Suchen sind lokale Ergebnisse sehr wichtig, da ein Bezug zum aktuellen Standort oft eine Rolle spielt. Wieso du deine Webseite für lokale Suchanfragen optimieren solltest und wie du das anstellst, erfährst du in diesem Kapitel.

Lokale Suchanfragen in verschiedenen Regionen

Viele Suchanfragen bei denen die Nähe eine Rolle spielt, werden an verschiedenen Standorten auch andere Suchergebnisse angezeigt. Bei jeder Suchanfrage überprüft Google die IP des Suchenden. Bei einer Suchanfrage wie „China Restaurant“ oder „Hochzeitsfotograf“ spielt der Standort eine größere Rolle. So bekommen Personen aus München andere Suchergebnisse als Personen aus Berlin.

Obwohl die Stadt oder der Ort nicht direkt eingeben wird, versteht Google, dass ein Chinarestaurant für dich in Berlin nicht in Frage kommt, wenn du aktuell in München bist. Dies spielt besonders bei mobilen Suchanfragen eine größere Rolle, da der Bezug zum aktuellen Ort oft relevant ist. Daher ist es wichtig, dass du Google die richtigen Informationen zur Verfügung stellst.

Local SEO Rankingfaktoren

  • Zuweisung von sinnvollen Kategorien aus Google MyBusiness und auf Bewertungs- & Branchenportalen.
  • Die Adresse des Unternehmens liegt in der vom Nutzer gesuchten Stadt.
  • Einheitlichkeit und Aktualität der Firmeneinträge.
  • Qualität und Autorität der strukturierten Firmeneinträge.
  • Firmenbezeichnung, Rufnummer und Adressdaten auf der Webseite stimmen mit den Angaben auf dem Google Business Eintrag überein.
  • Anzahl der Firmeneinträge.
  • Domain-Autorität der Webseite (Qualität der Verlinkungen)
  • Verifizierung des Firmeneintrages auf Google MyBusiness.
  • Angabe der Stadt bzw. Region im Seiten-Titel der Startseite.
  • Entfernung vom Zentrum der gesuchten Stadt, Ortschaft oder Region
  • Anzahl der Firmeneinträge die auf branchenrelevanten Domains indexiert werden.
  • Lokale Telefonvorwahl einheitlich in allen Firmeneinträgen, Google MyBusiness und auf der Webseite
  • Stadt und Region in allen Seiten-Titeln der Webseite
  • Anzahl der Bewertungen auf externen Bewertungsportalen
  • Seiten-Autorität der Google MyBusiness Seite
Zu all diesen lokalen Rankingfaktoren gibt es genaue Erklärungen und Handlungsanweisungen auf kennstdueinen.de.

Google MyBusiness Eintrag detailliert ausfüllen

Um in den lokalen Suchergebnissen angezeigt zu werden, ist ein Google MyBusiness Eintrag zwingend notwenig. Fülle alle Felder bedacht und detailliert aus. Hierbei gibt es aber auch einige Dinge zu beachten. Bei dem Eintrag der E-Mail-Adresse empfehle ich dir eine E- Mail Adresse einzutragen dich auch an deine Webseite verknüpft ist. Daher empfiehlt sich „info@deinewebseite.de“ eher als „deinewebseite@web.de“. Damit signalisierst du Google, dass du der legitime Firmeneigentümer bist.

Als Firmenname solltest du auch konsistent deinen Firmennamen eintragen. Keywords wie „bester“ oder „billigster“ solltest du unbedingt vermeiden. Auch bei der Wahl der Telefonnummer solltest du als primäre Telefonnummer eine wählen, die eine lokale Vorwahl enthält. „0800“-Nummern oder Handnummern sind nicht optimal.

Bei der Beschreibung deines Unternehmens solltest du immer einen einzigartigen Text verwenden. Kopiere keinesfalls einen Text, der bereits auf deiner Webseite steht. Auch die Bilder im Google MyBusiness spielen eine Rolle. Benutze professionelle Bilder, die auch was hermachen. Als „Profilbild“ solltest du dein Firmenlogo nutzen, welches du auf deiner Webseite und anderen sozialen Netzwerken nutzt. Falls du dein Logo änderst, ändere es konsistent auch auf deinem Google MyBusiness Eintrag.

Google MyBusiness einrichten - SEO Guide

Google MyBusiness Eintrag verifizieren lassen

Damit Google sicher gehen kann, dass es dein Unternehmen und die dazugehörige Adresse wirklich gibt, musst du deinen Google MyBusiness Eintrag über Postkarten-PIN bestätigen. Sobald du diese beantragt hast, wird dir innerhalb der nächsten zwei bis drei Wochen eine Postkarte an die angegeben Adresse gesendet. Natürlich solltest du auch sicherstellen, dass dein Firmenname am Briefkasten hängt. Nachdem du diese Karte erhalten hast, musst du den PIN noch auf deinem Google MyBusiness Eintrag eingeben. Danach wird dein Eintrag verifiziert und ein kleines Häkchen erscheint neben deinem Firmennamen.

Google MyBusiness gibt es auch bereits für Android und iOS. Mit der App kannst du auch deine Postkarten-PIN beantragen. Eine detaillierte Anleitung, wie du deinen Google MyBusiness Eintrag einrichtest, findest du auf hubspot.de.

Google MyBusiness verifizieren lassen - SEO Guide

Webseite für Local SEO optimieren

Auch für die eigentliche Webseite gibt es einige Vorkehrungen die du treffen solltest. Wie bereits angesprochen, ist es wichtig im Google MyBusiness Eintrag und auf deiner Webseite konsistent immer die selben Daten für Anschrift, Telefonnummer, Öffnungszeiten etc. einzutragen.

Doch was machst du in dem Fall, wenn dein Unternehmen mehrere Standorte hat? Wenn das der Fall ist, solltest du für jeden Standort eine eigene Landingpage hinzufügen. Wenn dein Unternehmen beispielsweise in München und Berlin zu finden ist, könnte die URL-Struktur für deine Standorte folgend aussehen:

http://www.deineseite.de/standorte/berlin
http://www.deineseite.de/standorte/muenchen

Texinhalte für mehrere Standorte

Für die einzelnen Landingpages der Standorte solltest du auch einen individuellen Text erstellen. Dabei solltest du beschreiben, welche Tätigkeiten, Bereiche und Fachabteilungen an diesem Standort zu finden sind. Versuche den Text auf den Standort-Landingpages mindestens 400-Wörter lang zu halten. Alle wichtigen Daten wie Anschrift, Telefonnummer, Öffnungszeiten etc. sollten auch auf jeder Standort-Landingpage individuell eingetragen werden. Die Meta-Daten der Startseite bzw. der Standort-Landinpages solltest du richtig anlegen. So empfiehlt es sich immer das folgende Schema in dem Meta-Titel zu benutzen:

<title>Unternehmensname - Hauptkeyword - Ort</title>

Um das Auslesen der Firmendaten für Google besser zu gestalten, empfiehlt sich die Auszeichnung über schema.org. Im Kapitel „Rich Snippets“ wurde dieses Thema bereits angesprochen. Schema.org bietet für Unternehmen eine eigene Variante der Auszeichnungen an. Wie du deine Firmendaten für Google auszeichnest, erfährst du direkt bei schema.org.

Firmeneinträge auf Branchenverzeichnissen

Firmeneinträge in Branchenverzeichnissen sind sehr wichtig für Local SEO und können dir einen enormen Boost bescheren. Du solltest beachten, dass die Einträge ausführlich und mit Bedacht ausgefüllt werden sollten. Nicht jedes Branchenverzeichnis eignet sich für einen Eintrag. Du solltest bei Firmeneinträgen immer daran denken, dass ein Link nicht immer notwendig ist. Google erkennt einen vollständigen Firmeneintrag und kann diesen zu deinem Unternehmen einordnen.

Wo finde ich die besten Branchenbücher?

Um dir die Suche nach guten Branchenbüchern zu ersparen, habe ich dir hier die besten Branchenbücher in Deutschland aufgelistet. Achte auch hier darauf, dass du alle Felder gewissenhaft und fehlerfrei ausfüllst. Besonders wichtig: Alle Einträge wie Adresse, Telefonnummer, Öffnungszeiten etc. sollten auf allen Einträgen einheitlich sein. Die Beschreibung deines Unternehmens solltest du auf jedem Branchenbucheintrag individuell erstellen. Kein Copy- Paste. Ich weiß: 22 Firmeneinträge? Das dauert doch ewig! Genau, hier beginnt der Teil mit der harten Arbeit. Wenn du deine Firmenwebseite für lokale Suchanfragen optimieren willst, kommst du an Firmeneinträgen nicht vorbei.

  • meinestadt.de
  • branchen-info.net
  • cylex.de
  • city-map.de
  • hotfrog.de
  • 11880.com
  • gelbeseiten.de
  • way2business.de
  • pointoo.de
  • yellowmap.de
  • dasoertliche.de
  • dialo.de
  • GoYellow.de
  • exilon.de
  • stadtbranchenbuch.com
  • kennstdueinen.de
  • klicktel.de
  • yelp.de
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Was sollte ich noch beachten?

Da das Thema Local SEO so umfangreich ist, könnte man diesem Thema einen eigenen Beitrag schenken. Um den Rahmen des SEO Guides für Anfänger nicht zu sprengen, habe ich dir hier lediglich die wichtigsten Anfänger-Maßnahmen aufgelistet und erklärt. Natürlich gibt es noch eine Menge anderer Maßnahmen, die du umsetzen kannst, wenn du dich in deiner Region in Suchmaschinen besser positionieren möchtest. Dafür empfehle ich dir zwei Beitröge von Winlocal: Das ultimative Local SEO Audit und den Local SEO Guide. Gehe diese beiden Artikel Schritt für Schritt durch, um deiner Firmenwebseite einen ordentlichen Rankingboost zu geben!

Mobile SEO

Mobile SEO - SEO Guide

Nicht nur die Anpassung der Webseite für mobile Endgeräte ist in der heutigen Zeit sehr wichtig, auch die Anpassung für die mobile Suche durch Smartphones sollte keines Falls vernachlässigt werden. Was du bei Mobile SEO beachten solltest, wie du deine Sichtbarkeit in den mobilen Suchanfragen steigern kannst und was du unbedingt vermeiden solltest, erfährst du in diesem Kapitel.

Wieso ist Mobile SEO so wichtig?

Die mobile Revolution ist bereits seit einigen Jahren im Gange. Viele Menschen nutzen Ihr Smartphone weitaus häufiger als den Laptop oder den klassischen Desktop- Computer. Das belegen nicht nur die Verkaufszahlen, sondern auch die Besucherzahlen auf Webseiten weltweit.

Die mobile Revolution ist bereits seit einigen Jahren im Gange. Viele Menschen nutzen Ihr Smartphone weitaus häufiger als den Laptop oder den klassischen Desktop-Computer. Das belegen nicht nur die Verkaufszahlen, sondern auch die Besucherzahlen auf Webseiten weltweit.

Eine Studie von thinkmobile zeigt, dass Suchmaschinen mit 77% die meist besuchten Webseiten von mobilen Benutzern sind. Deswegen ist es sehr wichtig, Mobile SEO zu beachten. Auch das Thema Local SEO, spielt hier wieder eine entscheidende Rolle. Da ein Großteil der mobilen Suchanfragen einen lokalen Hintergrund haben, nutzen Suchmaschinen wie Google den aktuellen Standort, um die Suchanfragen so zielgerichteter auszuliefern. Wie beim Local SEO, gelten auch bei Mobile SEO andere Spielregeln.

Google zeigt in mobilen Suchergebnissen auch, ob Webseiten für mobile Geräte angepasst sind oder nicht. Im gleichen Zuge wurde offiziell von Google bestätigt, das mobile Optimierung in der mobilen Suche ein Rankingfaktor ist. Auch Tools, wie Searchmetrics und Sistrix geben seit dem, die Sichtbarkeit für Desktop und Mobile separat an. Mehr dazu im Kapitel SEO Tools.

mobile suche bei google

Mobile Webseite

Bei einer mobilen Webseite wird eine eigene Variante der Webseite extra für mobile Ansichten eingerichtet. Große Shops wie Amazon und Zalando wenden dies an. Hier kommt eine komplett neue Webseite mit eigenem Design zum Einsatz. In den meisten Fällen wird die mobile Variante auf einer Subdomain realisiert.

Bei dieser Variante gibt es in Sachen technisches SEO einiges zu beachten. Indirekt entsteht durch das Anlegen einer mobilen Webseite Dublicate Content, also doppelte Inhalte, was aus Suchmaschinen-Sicht ein klarer Nachteil ist. Hier sollte auf allen mobilen Seiten und Unterseiten ein Conanical-Tag auf die Desktop- Version eingerichtet werden, um zu zeigen, was die Original-Version ist.

Wenn du deine Webseite mit WordPress betreibst, gibt es ein nützliches Plugin, welches automatisch eine mobile-Version deiner Webseite erstellt: WPTouch. Der Vorteil: Du hast keinen technischen Aufwand. Sobald ein Nutzer über ein mobiles Endgerät auf deine Seite kommt, wird er automatisch auf die mobile Version weitergeleitet.

Desktop: http://www.deineseite.de
Mobile: http://m.deineseite.de

Responsive Design

Die zweite und meiner Meinung nach elegantere Methode ist Responsive Design. Hier passt sich deine Webseite der jeweiligen Bildschirmgröße automatisch an. Alle modernen Webseiten haben Responsive Design. Wenn du deine Webseite mit WordPress betreibst, achte darauf, dass dein Theme responsiv ist. Auch die standard Themes, die bei WordPress schon bei der Installation mitgeliefert werden, sind responsive.

Wenn du meinen Guide gerade auf dem Desktop liest, schiebe das Fenster des Browsers zusammen, du siehst dass sich die Inhalte der Webseite der jeweiligen Größe des Browsers anpassen. Responsivität gehört 2015 zum Standard jeder Webseite. Niemand möchte mit dem Smartphone lästig hin und her zoomen, um auf einer Webseite zu Surfen. Das entspricht keinem guten Benutzerverhalten. Wie du bereits zu Beginn des SEO Guides gelernt hast, spielt das Benutzerverhalten eine immer größere Rolle im Bereich SEO.

Responsive Design

Wie erkennt Google meine mobilen Anpassungen?

Du musst Google nicht darauf aufmerksam machen, dass deine Webseite für mobile Endgeräte angepasst wurde. Gib einfach mit deinem Smartphone bei Google deine Webseite ein und schaue, ob das Label „für mobile Geräte optimiert“ angezeigt wird. Alternativ kannst du auch das Tool von Google Developers verwenden: „Test auf Optimierung für mobile Geräte“. Gib hier deine Webseite an und Google wird die zeigen, ob deine Webseite als Mobile optimiert eingestuft wird.

SEO Tools

SEO Tools

Um deine Erfolge und SEO Maßnahmen zuverlässig auswerten und damit weitere Maßnahmen ableiten zu können, benötigst du hilfreiche Tools die dir wichtige Daten und Informationen liefern. In diesem Kapitel erfährst du, welche kostenlosen und kostenpflichtigen Tools sinnvoll sind und wie dir diese deine Arbeit erleichtern.

Kapitel 12 als kostenloser Download

Das Kapitel 12 “SEO Tools” stelle ich dir als kostenlosen Download zur Verfügung. Du bekommst nicht nur das letzte Kapitel von mir, sondern den kompletten SEO Guide für Anfänger als praktisches eBook! Damit hast du alle Informationen immer griffbereit bei dir!

Jetzt Kapitel 12 runterladen

Abschließende Worte

Ich hoffe ich konnte dir mit meinem SEO Guide die ersten hilfreichen Tipps für deine Webseite mit auf dem Weg geben. Das Thema SEO ist natürlich viel tiefgreifender und befasst viele weitere Facetten, die für eine erfolgreiche SEO Strategie nötig sind. Die hier erklärten Maßnahmen sollten dir deine ersten Erfolge in Sachen Suchmaschinenoptimierung ermöglichen.

Wenn du noch einen Schritt weitergehen möchtest und dein SEO Wissen auf das nächste Level bringen willst, empfehle ich dir meinen SEO Online Kurs! Ich bringe dir all meine SEO Strategien und Vorgehensweisen bei, die ich mir in 6 jahren hart erarbeitet habe! Sichere dir jetzt einen Platz!

Bei Fragen oder weiteren Hilfestellungen stehe ich dir jederzeit zur Verfügung. Kontaktier mich einfach per Mail, auf Facebook, Twitter, Xing oder Google+. Wenn ich dir mit meinem SEO Guide helfen konnte, freue ich mich auf eine Empfehlung in deinen sozialen Netzwerken.

Ich wünsche dir viel Erfolg und starke Rankings!

Artur Kosch Unterschrift

Artur Kosch